Sturmtief Egon Erreicht Dänemark

Dänemark ist beim Sturmtief Egon relativ glimpflich davongekommen, obwohl das Hochwasser in zahlreichen Gebieten noch immer für Überschwemmungen sorgt. Besonders in den Gebieten rund um Skive, Mors, Løgstør und Struer war die Lage ernst und mehrere Bewohner mussten evakuiert werden. Im Ort Lemvig brach der Wasserstand auch Rekorde und stieg bis 1,95. Meter über Normal an und brach somit einen Jahrhundertrekord. In der Stadt Skive stieg das Wasser auf einen Rekordstand von 1,80 Metern über dem Normalstand und überraschte damit viele Bewohner, die nicht darauf vorbereitet waren. 

In dem kleinen Ort Jyllinge auf Seeland brach ein Deich, nachdem er den massiven Wellen nicht mehr stand halten konnte. Durch die Hilfe vieler Freiwilliger wurde die Lage allerdings schnell unter Kontrolle gebracht. Die Folgen des Sturms waren überall im Land wie auch vor einem Jahr, gesperrte Brücken, umgeknickte Bäume und überflutete Keller.